Carl-Philipp Kaptain 

Solist in unserer Sommerspielzeit 2019 mit

Launy Grøndahl – Konzert für Posaune und Orchester

Konzerttermine

 

Der Posaunist Carl-Philipp Kaptain erhielt seine musikalische Ausbildung am Musikgymnasium „Schloss Belvedere“ Weimar, an der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ sowie an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, wo er 2017 sein Masterstudium „mit Auszeichnung“ abschloss. Zu seinen Lehrern zählen Thomas Schneider (Staatskapelle Weimar), Olaf Ott (Berliner Philharmoniker) und Helge von Niswandt (Konzerthausorchester Berlin) – darüber hinaus erhielt er wichtige Impulse bei Meisterkursen und Unterrichten mit Jonas Bylund (Hannover), David Bruchez (Zürich), Dietmar Küblböck (Wiener Philharmoniker), Steven Lange (Boston Symphony Orchestra), Kristian Steenstrup (Aarhus) u.a.

Carl-Philipp Kaptain war mehrfach Preisträger bei den Bundeswettbewerben von „Jugend musiziert“. Nachdem er schon 2005 einen Förderpreis der Artur-Wolfsohn-Stiftung seiner Heimatstadt Zeitz bekam, gewann er 2015 den Internationalen Nachwuchsförderpreis der Richard-Wagner-Stiftung Leipzig, woraufhin er von Christian Thielemann persönlich zu Probenbesuchen bei den Bayreuther Festspielen eingeladen wurde. Darüber hinaus war er Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Berlin-Brandenburg sowie des „Live Music Now“ e.V. Leipzig.

Schon während des Studiums hatte Carl-Philipp Kaptain Zeitverträge, Akademie- und Praktikantenstellen beim Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt/Oder, bei der Staatskapelle Weimar und beim MDR-Sinfonieorchester Leipzig. Darüber hinaus spielt er regelmäßig als Gast mit Orchestern wie Spira mirabilis (Italien), dem Gewandhausorchester Leipzig, den Staatsorchestern Kassel und Braunschweig, dem Ensemble reflektor und war langjähriges Mitglied sowie Gruppensprecher der Posaunen in der Jungen Deutschen Philharmonie. Dabei arbeitete er mit namhaften Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Dennis Russell Davies, Jonathan Nott, Kristjan Järvi, Hans-Christoph Rademann und Wayne Marshall zusammen und spielte in den großen Konzertsälen Mitteleuropas, in Japan, China und Südamerika. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er bei der Jenaer Philharmonie fest angestellt.

Als engagierter Kammermusiker spielte Carl-Philipp Kaptain u.a. mehrfach mit dem Ensemble „ambrassador“ unter Leitung von Klaus Schuhwerk, mit dem Blechbläserensemble des Gewandhausorchesters „Leipzig Brass“, der Formation „10forBrass“ und mit dem Akademisten-Ensemble der Berliner Philharmoniker.

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit ist nicht zuletzt die intensive Beschäftigung mit der historisch informierten Aufführungspraxis und Forschung am Repertoire für Barockposaune. Dabei kommen ihm sowohl sein ausgeprägtes Interesse an historischen Schriften, Drucken und Quellenarbeit, als auch seine publizistischen Erfahrungen im auf wissenschaftlich-kritische Erstausgaben spezialisierten „ortus musikverlag“ Berlin zugute. Zu seinen Lehrern auf der Barockposaune zählen Adam Woolf und Wim Becu, mit dem er im Rahmen von Meisterkursen und beim „Historic Brass Studio“ Bremen zusammenarbeitete. Carl-Philipp Kaptain musiziert in diesem Bereich regelmäßig mit Ensembles wie der Cammermusic Potsdam, dem Johann Rosenmüller Ensemble, der Mitteldeutschen Kammerkantate und „I bassiparlanti“.


Dennis Pientak

Solist in unserer Winterspielzeit 2018/19 mit

Nino Rota: Divertimento concertante für Kontrabass und Orchester

 

Dennis Pientak ist ein junger deutscher Kontrabassist, geboren 1995 in Wuppertal.

2009–2012 nahm er Unterricht bei Wlodzimierz Gula und war 2012–2013 Jungstudent an der Folkwang Universität der Künste in Essen bei Niek de Groot. 2013-2016 setzte er dort sein Bachelorstudium bei Niek de Groot und Olivier Thiery fort. Seit 2016 ist er Bachelorstudent an der Robert-Schumann-Hochschule für Musik in Düsseldorf bei Rick Stotijn.

Dennis Pientak besuchte seit 2014 zahlreiche Meisterkurse u. a. bei Matthew McDonald, Janne Saksala und Joel Quarrington. Seit 2017 ist er Stipendiat der Stiftung Live Music Now. Seine ersten Orchestererfahrungen hat er 2011–2013 im Bundesjugendorchester gesammelt.

Seit dem 15. Juni 2018 ist er Stipendiat der Orchesterakademie des hr-Sinfonieorchesters.